Die Heimkehr kam früher als geplant

Hallo,

leider melden wir uns aus Deutschland zurück. Der Grund dafür ist ein Krankheitsfall, der uns eine Woche früher nach Hause geholt hat.

Eine Woche waren wir nun im Dienst der Malteser Wetzlar unterwegs und es hat uns sehr gut gefallen, obwohl wir nicht ganz so viel zu tun hatten haben wir viel gelernt, Land und Leute entdeckt und einiges an Erfahrung aus der Reise mitgenommen.

Wir sind sehr stolz darauf an dem Projekt “Medjugorje” mitgearbeitet zu haben und würden es jedem empfehlen auch zu tun.

Grüße,

Alex, Matthias und Björn

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Eindrücke von der A40 aus Bochum

Hallo,

nachdem wir nun wieder aus Bochum zurück sind und ich mich erstmal eine Nacht “regeneriert” habe, möchte ich nun doch gerne von unseren Erfahrungen berichten.

Hier ein paar Fakten :-) Die “Ruhr-Pottler” haben sich nicht lumpen lassen: auf der längsten Partymeile der Welt (60km) wurden 20.000 Biertische und 3.000 Toiletten aufgestellt. Für die erwarteten 1.000.000 Besucher waren 600 Sanitäter immer vor Ort. Tatsächlich kamen knapp 3.000.000 Besucher – wahnsinn. Dennoch gab es nur 100 “größere” Notfälle zu vermelden, also Notfälle, die über ein kleines Pflaster hinausgingen und daher meldepflichtig waren. Auf der Tischspur hatten wir überwiegend mit kleinen fiesen Wespenstichen “zu kämpfen”, während auf der Mobilitätsspur die Fahrradfahrer die Einsatzkräfte oder sich selbst gegenseitig über den Haufen fuhren und die Notfälle dort von kleinen Schürfwunden bis hin zu Knochenbrüchen reichten.

Etwa zwei Stunden vor Schluss gingen uns leider die Kühlpacks und Pflaster aus und das vorgesehene Rettungsmittel zum auffüllen der Materialen war selbst auch geplündert. Blieb also nur zu hoffen, dass nichts mehr passiert.

Auch der Digitalfunk war für uns eine komplett neue Erfahrung – leider keine allzu positive. Alarmierung kamen häufig aufgrund der netten Meldung “kein Netz” nicht an, mit dem Analogfunk wäre uns das wohl nicht passiert. Den Digitalfunk dürfen die dort behalten – wir wollen den nicht ;-)

Schlussendlich bleibt nur zu sagen: Es war ein toller, wenn auch sehr heißer Tag auf der Autobahn. Vielen Dank an die Malteser Regensburg und Bochum und besonders unserem liebe Volker Geise, der uns schnell und unbürokratisch mit Getränken ausgeholfen hat.

Um euch auch einen visuellen Eindruck vom Still-Leben Ruhschnellweg zu verschaffen hier ein paar Bilder und Links zu Berichten etc.:

Links:
Website zur Aktion
360° Ansicht (wir sind zu finden bei Kilometer 10,6 und 11,6/11,7)
Vorbericht 1Live (Video)

WDR-Reportage
WDR Video-Reportagen
Zeitraffer-Video des Auf- und Abbaus
WDR-Mediahek
WDR Berichterstattung (Bilder, Videos und mehr)

Viele Grüße,

euer Helferteam:

Uta Loreit
Marcel Wegmann
Mike Grätz
Björn Schulz
Tom Eckhardt
Kevin Dörr
Markus Seegmüller
Annika-Nicole Wohlleber

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Der Alltag kehrt ein

Hallo aus Bosnien,

nachdem wir gestern versucht hatten einen Blog zu schreiben und es andauernd Stromausfaelle wegen eines heftigen Gewitters gab haben wir das auf heute verschoben.

Gestern war erstmalig richtige Arbeit angesagt, wir mussten die Pilger auf ihrem Weg zum Erscheinungsberg begleiten, das bei 42 Grad und die “Wege” sind auch nicht besonders gut. In der Ambulanz ist immer recht viel los, 30-50 Patienten mit grossem und kleinem Anliegen.

Meist verletzen sich die Pilger auf dem Weg zu den Bergen, da die Wege sehr gefaehrlich sind. Morgen werden wir die Stadt Mostar besuchen, vorher ist wieder Bereitschaft und Dienst in der Ambulanz angesagt. Bilder hochladen klappt leider immer noch nicht, zumindest nicht im Internetkaffee, aber das Problem werden wir eventuell auch noch meistern, ansonsten wird es spaetestens in 14 Tagen sehr viele Eindruecke aus Bosnien geben.

Bis dahin,

Alex, Matthias und Bjoern

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Ankunft in Bochum

Heute Nachmittag sind wir mit einer leichten Verspätung um 15:30 Uhr mit acht Helfern in Richtung Bochum gestartet. Hier ist seit 22 Uhr auf insgesamt 60 Kilometern zwischen Duisburg und Dortmund die A40 in beiden Richtungen für die Aktion “Still-Leben Ruhrschnellweg” gesperrt. Die Malteser Wetzlar werden dort morgen zwischen 11 und 17 Uhr zwei Unfallhilfestellen auf dem Streckenabschnitt Bochum (Kilometer 10,6 und 11,7) auf der so genannten “Tischspur” bereitstellen.

Für unsere Nacht sind wir im Hostel Chillten in Bottrop untergebracht. Dort haben wir heute Abend nach einer ersten “Ortsbefahrung” lecker gegessen und werden morgen nach unserem Frühstück um 6:15 Uhr (*gähn*) in Richtung Bochum starten.

Mit viel Sonnencreme und Kopfbedeckungen gewappnet freuen wir uns auf einen sonnigen Einsatztag.

Viele Grüße,

euer Helferteam:

Uta Loreit
Marcel Wegmann
Mike Grätz
Björn Schulz
Tom Eckhardt
Kevin Dörr
Markus Seegmüller
Annika-Nicole Wohlleber

P.S.: Vielen Dank auch an unsere Malteser-Kollegen aus Bochum und Regensburg, die uns mit zusätzlichem Material und einem weiteren Kranken-Transport-Wagen aushelfen.

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Die ersten Erfahrungen und Eindruecke

Hallo,

endlich sind wir sicher und entspannt in Medjugorje angekommen, die gestrige Autofahrt war nicht sehr anstrengend und so konnten wir uns gestern Nachmittag an einen See fahren, der in der Gegend aufgrund seiner Wasserfaelle sehr bekannt ist.

Die Nacht haben wir noch in einer Pension verbracht und haben heute die Ambulanz bezogen, zur Zeit ist hier noch recht wenig los, dies aendert sich aber in den Abendstunden, denn dort kuehlt es auf angenehme 25-30 Grad ab.

Die Aussentemperatur betraegt um 12.14 42 Grad und es ist somit unertraeglich. Um 15.30 Uhr werden wir unsere erste Schicht beginnen, zwei Leute Rettungswagen und einer in der Sanitaetsstation.

Da noch nicht sehr viel geschehen ist fassen wir uns fuer heute kurz und melden uns in den naechsten Tagen wieder.

Bis dahin,

Alex, Matthias und Bjoern

(Bilder gibt es heute leider keine, da das in diesem hochmodernen Internetkaffee nicht funktioniert)

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Aller Anfang ist schwer

Hallo aus Slovenien,

nach einer langen Reise von ca. 14 Stunden sind wir endlich in Slovenien angekommen, als wir endlich angekommen waren wollten wir schnell ins Hotel einchecken, essen, duschen und schlafen, jedoch war dies sehr schwierig, denn das Hotel in welches wir einchecken sollten gibt es nicht mehr.

Nun standen wir vor dem ersten Problem dieses wurde jedoch sehr schnell beseitigt und wir haben ein gutes Hotel in der Slovenischen Stadt “Bled” gefunden. Morgen geht es weiter richtung Bosnien, dort werden wir wenn alles klappt um ca. 15 Uhr ankommen und mit den ersten Arbeiten beginnen.

Hier ein paar Eindruecke aus Bled

Bis bald,

Alex, Matthias, Bjoern

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Der Tag vor der Abreise

Wir stehen in den Startlöchern für unseren Aufenthalt in Medjugorje (Bosnien).
Gestern haben wir unser Auto gecheckt und die letzten Fragen geklärt.
Nun rückt der 15.7.2010 näher und somit auch unsere Abreise, für heute heißt es nochmals Kräfte sammeln für die lange Reise.
Wenn alles gut läuft werden wir morgen in Slovenien in ein Hotel einchecken und dort den ersten Blog außerhalb Deutschlands verfassen, sofern wir im Hotel Internet Anschluss haben, ansonsten müsst ihr warten bis Freitag, unseren Ankunftstag in Medjugorje.

Also fleißig lesen,

Bis Bald,

Alex

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Ab nach Medjugorje

Auf dieser Seite werden wir zukünftig sämtliche überörtlichen Einsätze vorstellen. So kann jeder Interessierte verfolgen, was unsere Helfer alles erleben.  Man darf gespannt sein!  :-)

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Malteser Wetzlar beim Sanitätsdienst in Bosnien und Herzegowina

Die Malteser aus Wetzlar fahren vom 15. bis 31. Juli 2010 zur Pilgerwanderung nach Medjugorje in Bosnien und Herzegowina. Mit drei ehrenamtlichen Sanitätern unterstützen sie als einziges hessisches Team im Rahmen der internationalen humanitären Hilfe des Malteser Ordens den Betrieb der Sanitätsstation und den Sanitätsdienst vor Ort und tragen dazu bei, dass die Pilgerinnen und Pilger die Walfahrt wohlbehalten und gut versorgt überstehen.

Die Pilger in Medjugorje wandern teilweise barfuß auf den Kreuz- bzw. auf den Erscheinungsberg. Da es auf den Erscheinungsberg keine befestigten Wege gibt, rechnen die Helfer überwiegend mit  Fußchirurgischen Hilfeleistungen, sowie Kreislaufbeschwerden aufgrund der hohen Temperaturen.

Für die Malteser aus Wetzlar ist ein Einsatz wie die Pilgerwanderung in Medjugorje eine gute Gelegenheit, wichtige Einsatzerfahrung zu sammeln. “Wir können immer etwas lernen. Für uns als ehrenamtliche Helfer ist es eine große Motivation, Teil eines so großen Teams zu sein und dazu beizutragen, dass die Pilgerwanderung ein schönes Ereignis wird”, sagt Matthias Golletz, Einsatzleiter der Malteser Wetzlar in Medjugorje und ergänzt: “Am schönsten ist es aber natürlich auch für uns, wenn nichts passiert und jeder Besucher und Helfer gesund nach Hause kommt.”

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